Lösungen für unterschiedliche Kontrollszenarien

Fokus auf Finanzabteilungen mit gewachsenen Systemlandschaften, wiederkehrenden Prüfungen und dem Bedarf nach belastbaren, aber handhabbaren Kontrollen.

SOX Prüfungen, ICFR Anforderungen, operative Finanzkontrollen. Unterschiedliche Regelwerke, dieselbe Herausforderung: Kontrollen, Segregation of Duties und Audit Trails müssen im Alltag funktionieren und sich später nachweisen lassen. Die Lösungen von Thalverimosa setzen genau dort an, wo Tabellen, E Mails und isolierte Tools an ihre Grenzen stoßen. Statt einzelner Funktionen entsteht ein Rahmen, in dem Kontrolldesign, Ausführung und Monitoring für verschiedene Anwendungsfälle zusammengeführt werden.

Lösungsbereiche

Lösungsbausteine für typische Kontrollfelder

01 SOX und ICFR

Management von SOX und ICFR Kontrollen

SOX und ICFR Anforderungen verlangen nachvollziehbare, wirksam implementierte Kontrollen über Finanzberichterstattung. Die Lösung von Thalverimosa unterstützt diesen Rahmen, indem Kontrollen in einer strukturierten Bibliothek gepflegt, mit Prozessen verknüpft und in Workflows ausgeführt werden. Segregation of Duties, Genehmigungswege und Nachweise werden nicht nur beschrieben, sondern im Alltag abgebildet. Audit Trails dokumentieren Änderungen an Kontrollen und Rollenmodellen, sodass Walkthroughs und Stichproben auf konkrete Daten zugreifen können. Der Ansatz folgt einem dreistufigen Vorgehen: Bestandsaufnahme bestehender Kontrollen, Überführung in systemische Strukturen und laufende Reviews mit Finanz und Audit. Ergebnisse hängen von Nutzung und Organisation ab, die Plattform stellt jedoch eine belastbare Grundlage bereit.

  • Kontrollbibliothek für ICFR
  • Workflows mit Nachweisen
  • Audit Trails für Walkthroughs
02 Abschluss

Kontrollen für Close und Reconciliation

Monats und Jahresabschlüsse erfordern zahlreiche Kontrollen rund um Abschlussbuchungen, Abstimmungen und Freigaben. Die Lösung bündelt diese Maßnahmen in einem Rahmen für Close und Reconciliation Controls. Journaleinbuchungen, Abstimmungen und periodische Reviews werden in Workflows geführt, die Verantwortlichkeiten, Fälligkeiten und Nachweise klar abbilden. Segregation of Duties wird dabei berücksichtigt, indem Rollen und Genehmigungswege transparent modelliert werden. Audit Trails halten Anpassungen an Kontrollen und Ausnahmen bei Abschlussbuchungen fest. Der Ansatz orientiert sich an typischen Engpässen in Abschlussphasen und zielt darauf, Nacharbeiten und spontane Datensammlungen zu reduzieren, ohne neue Bürokratie zu schaffen.
  • Kontrollen im Abschlussprozess
  • Abstimmungen dokumentieren
  • SoD in Journalfreigaben
03 Erlös und Aufwand

Revenue und Expense Controls

Erlös und Aufwandsprozesse bergen besondere Risiken, wenn Freigaben, Stammdaten und Abrechnungslogik nicht sauber getrennt sind. Die Lösung für Revenue und Expense Controls bildet typische Kontrollen in Kreditoren und Debitorenprozessen ab, inklusive Genehmigungen, Plausibilitätsprüfungen und Stichproben. Segregation of Duties zwischen Stammdatenpflege, Belegerfassung und Zahlungsfreigabe wird systemisch unterstützt. Kontrollen lassen sich nach Prozessschritten, Betragsgrenzen oder Produktbereichen strukturieren. Audit Trails zeigen, wie sich Kontrolldesigns und Genehmigungsregeln im Zeitverlauf entwickelt haben. Damit entsteht eine Grundlage, auf der Diskussionen mit Audit und Compliance faktenbasiert geführt werden können.
  • Kontrollen in P2P und O2C
  • Rollen klar trennen
  • Nachweise im Prozess halten
04 Richtlinien

Policy Compliance im Finanzbereich

Richtlinien zu Finanzkontrollen entfalten erst Wirkung, wenn sie in konkrete Regeln, Workflows und Verantwortlichkeiten übersetzt werden. Die Lösung für Policy Compliance unterstützt diesen Schritt, indem sie Richtlinien in Kontrolldefinitionen überführt, die sich in der Plattform abbilden lassen. Für jede Vorgabe können passende Kontrollen, Genehmigungswege und Nachweise hinterlegt werden. Dashboards zeigen, welche Richtlinien bereits mit Kontrollen hinterlegt sind und wo noch Lücken bestehen. Audit Trails dokumentieren Anpassungen an Richtlinienbezug und Kontrolldesign, sodass nachvollziehbar bleibt, wie sich Governance Strukturen entwickeln. Der Ansatz hilft, Richtlinien aus der Perspektive operativer Finanzprozesse zu betrachten, statt sie nur als Dokumentensammlung zu verwalten.
  • Richtlinien in Kontrollen
  • Lücken sichtbar machen
  • Governance nachvollziehbar
05 Operations

Operative Finanzkontrollen systemisch verbinden

Viele Finanzabteilungen arbeiten mit einer Kombination aus ERP, spezialisierten Tools und Tabellen. Die Lösung für operative Finanzkontrollen zielt darauf ab, diese Landschaft mit einem gemeinsamen Kontrollrahmen zu verbinden. Kontrollen, Workflows, Segregation of Duties und Audit Trails werden so gestaltet, dass sie vorhandene Systeme ergänzen, nicht ersetzen. Typische Einsatzfelder sind Kreditoren und Debitoren, Anlagenbuchhaltung, Reisekosten oder Schnittstellenprozesse. Durch die modulare Struktur kann mit einem klar umrissenen Bereich begonnen und später erweitert werden. Ergebnisse bleiben abhängig von der Nutzung, die Plattform bietet jedoch eine transparente Sicht auf Kontrollen und Abweichungen über Systemgrenzen hinweg.
  • Kontrollen systemübergreifend
  • Modularer Einstieg möglich
  • Transparenz über Abweichungen

Warum dieser Lösungsansatz für unterschiedliche Rollen funktioniert

Unterschiedliche Rollen in Finanzabteilungen verfolgen eigene Ziele, teilen aber eine gemeinsame Grundlage: verlässliche Prozesse, nachvollziehbare Kontrollen und prüfbare Protokolle. Thalverimosa adressiert diese Spannungsfelder mit Lösungen, die auf historischen Erfahrungen aus Abschlussprüfungen, interner Revision und Finanzprojekten basieren. Statt versprechen zu wollen, alle Interessenkonflikte aufzulösen, schaffen die Lösungsbausteine einen Rahmen, in dem Entscheidungen auf klar dokumentierten Informationen beruhen. Finanzleitung erhält Sicht auf den Kontrollstatus, Controller auf Ausführungsdetails, Revision auf Audit Trails, Compliance auf Richtlinienbezug und IT auf Integrationen und Berechtigungen. So entsteht eine gemeinsame Arbeitsgrundlage, auch wenn Prioritäten unterschiedlich bleiben.

01 1st

Perspektive CFO und Finanzleitung

Finanzverantwortliche benötigen verlässliche Zahlen und ein Kontrollumfeld, das nicht von Einzelpersonen abhängt. Die Lösungen von Thalverimosa adressieren diese Perspektive mit einem konsistenten Rahmen für SOX, ICFR und operative Kontrollen. Kontrolldesign, Ausführung und Monitoring basieren auf demselben Datenmodell, wodurch Status, Ausnahmen und Trends erkennbar werden. Dashboards liefern eine sachliche Grundlage für Entscheidungen, ohne bestimmte Maßnahmen vorzugeben. So entsteht ein Umfeld, in dem Governance nicht aus zusätzlichen Berichten besteht, sondern aus nachvollziehbaren, im Alltag verankerten Kontrollen.
02 2nd

Perspektive Controlling und Reporting

Controller arbeiten an der Schnittstelle zwischen operativem Geschäft und Berichterstattung. Für sie ist entscheidend, ob Kontrollen zu Journaleinbuchungen, Abstimmungen und Plausibilitätsprüfungen tatsächlich gelebt werden. Die Lösungen bündeln diese Kontrollen in Workflows, die Fälligkeiten, Verantwortlichkeiten und Nachweise sichtbar machen. Statt manuell Listen zu pflegen, können Controller sich auf Analysen und Abweichungen konzentrieren. Historische Entwicklungen von Kontrollen bleiben nachvollziehbar, was Planungs und Forecastprozesse unterstützt, ohne starre Vorgaben zu setzen.
03 3rd

Perspektive Interne Revision

Interne Revision sucht belastbare Nachweise und nachvollziehbare Prüfpfade. Die Lösungen von Thalverimosa stellen Audit Trails bereit, die Änderungen an Kontrollen, Rollen und Workflows mit fachlichem Kontext verbinden. Walkthroughs können auf strukturierte Daten zugreifen, statt auf verstreute Dateien und E Mails angewiesen zu sein. Gleichzeitig bleibt sichtbar, welche Kontrollen seit wann gelten und wie sie angepasst wurden. So lässt sich die Wirksamkeit des Kontrollrahmens sachlich beurteilen, ohne dass jede Prüfung mit einer grundlegenden Datensammlung beginnen muss.
04 4th

Perspektive Compliance und Risk

Compliance und Risk Management benötigen einen Überblick, welche Richtlinien durch Kontrollen abgedeckt sind und wo Risiken unzureichend adressiert bleiben. Die Lösungen verknüpfen Policy Vorgaben mit konkreten Kontrolldefinitionen und Workflows. Lücken, Doppelungen und veraltete Kontrollen werden dadurch erkennbar. Segregation of Duties wird als wiederkehrender Review etabliert, nicht als einmalige Matrix. Das Ergebnis ist keine risikofreie Umgebung, sondern eine klar dokumentierte Sicht auf verbleibende Risiken und getroffene Maßnahmen.
05 5th

Perspektive IT und Systemverantwortung

IT und Systemverantwortliche müssen sicherstellen, dass Kontrollen, Berechtigungen und Integrationen technisch stabil bleiben. Die Lösungen von Thalverimosa setzen auf klare Schnittstellen, rollenbasierte Zugriffskonzepte und nachvollziehbare Protokollierung. Änderungen an Rollenmodellen, Workflows oder Integrationen werden versioniert und sind für spätere Analysen verfügbar. So lässt sich die technische Umsetzung von Financial Controls mit den Anforderungen aus Finanz, Audit und Compliance in Einklang bringen, ohne unkontrollierte Nebenwirkungen in der Systemlandschaft zu erzeugen.

Schwerpunkte

Nutzen über unterschiedliche Kontrollbereiche hinweg

Lösungen von Thalverimosa richten sich an Finanzabteilungen, die SOX, ICFR und operative Kontrollen nicht länger in parallelen Tabellen und E Mails verwalten wollen. Stattdessen entsteht ein Rahmen, in dem Kontrolldesign, Ausführung, Segregation of Duties und Audit Trails zusammenlaufen und Prüfungen mit nachvollziehbaren Informationen unterstützt werden.
# Nutzen über unterschiedliche Kontrollbereiche hinweg

Konsistente Kontrolldokumentation aufbauen

SOX

Nacharbeit nach Prüfungen strukturieren

ICFR

Rollen und Genehmigungen klar trennen

SoD

Walkthroughs mit belastbaren Protokollen führen

Audit

Kontrollen in den Tagesablauf integrieren

Ops

Fragen zu den Lösungsbausteinen

Für welche Unternehmensgrößen geeignet

Umfang

Die Lösung richtet sich an mittelgroße und größere Organisationen, in denen Finanzprozesse bereits arbeitsteilig organisiert sind und interne Kontrollen eine spürbare Rolle spielen. Typischerweise gibt es eigenständige Teams für Finanzbuchhaltung, Controlling und interne Revision. In kleineren Strukturen kann die Plattform sinnvoll sein, wenn komplexe Prozesse, etwa konzernweite Abschlüsse oder regulierte Umfelder, eine saubere Dokumentation von Kontrollen und Audit Trails erfordern. Entscheidend ist weniger die Anzahl der Mitarbeitenden, sondern die Komplexität der Prozesse und der Prüfungsanforderungen.

Im Fachgespräch zur passenden Lösungskonfiguration finden

1

Ausgangslage im Kontrollumfeld klären

Im ersten Schritt werden Ausgangslage und Ziele im Kontrollumfeld aufgenommen. Dazu gehören vorhandene SOX oder ICFR Dokumentation, operative Kontrolllisten, Rollen und Berechtigungskonzepte sowie bestehende Audit Trails. Der Fokus liegt auf der nüchternen Bestandsaufnahme: Welche Kontrollen sind bereits beschrieben, wie werden sie ausgeführt, wo bestehen bekannte Lücken oder wiederkehrende Feststellungen. Auf Basis dieser Sicht lassen sich geeignete Lösungsbausteine und ein realistischer Umfang für eine erste Phase identifizieren, ohne vorschnell auf umfassende Neuaufbauten zu setzen.

2

Zielbild und Roadmap für Kontrollen entwerfen

Anschließend wird ein Zielbild für die Kombination aus Kontrolldesign, Workflows, Segregation of Duties und Audit Trails entwickelt. Gemeinsam mit Finanz, Audit und IT wird definiert, welche Prozesse in den Fokus rücken, wie tief SOX und ICFR Anforderungen abgebildet werden sollen und welche Schnittstellen zu ERP oder Buchhaltung relevant sind. Dieser Schritt schafft eine klare Trennung zwischen kurzfristig umsetzbaren Verbesserungen und längerfristigen Anpassungen, etwa an Rollenmodellen. Das Ergebnis ist eine priorisierte Roadmap, die den Einstieg in die Plattform strukturiert vorbereitet.

3

Pilotkonfiguration mit realen Prozessen testen

Auf Basis des Zielbilds wird eine geeignete Konfiguration der Lösung erstellt und in einer begrenzten Umgebung mit realen Prozessen getestet. Typische Kandidaten sind Kreditoren, Debitoren oder Journaleinbuchungen mit hohem Kontrollbedarf. Kontrollen, Genehmigungswege und SoD Regeln werden so umgesetzt, dass sie sich im Alltag bewähren können. Pilotbereiche liefern konkrete Rückmeldungen zu Bedienbarkeit, Datenlage und Prüfungsfähigkeit. Anpassungen an Workflows oder Kontrollparametern werden eng dokumentiert, damit spätere Prüfungen den Entscheidungsweg nachvollziehen können.

4

Lösung schrittweise ausrollen und verfeinern

Nach der Pilotphase folgt die abgestimmte Ausweitung auf weitere Gesellschaften, Prozesse oder Kontrollbereiche. Dashboards und Audit Trails liefern Hinweise, wo Kontrollen stabil laufen und wo nachjustiert werden sollte. Finanz, Audit und IT entwickeln wiederkehrende Review Formate, um SoD Konflikte, veraltete Kontrollen oder fehlende Nachweise zu identifizieren. Die Lösung wird damit zu einem dauerhaften Werkzeug im Kontrollumfeld, nicht zu einem einmaligen Projektartefakt. Ergebnisse bleiben abhängig von Nutzung und Rahmenbedingungen, der Ansatz stellt jedoch eine belastbare Grundlage bereit.

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