Produktplattform für Financial Controls im operativen Finanzalltag

Produktplattform für Finanzteams, die interne Kontrollen, Segregation of Duties und Audit Trails nicht länger in Tabellen und E-Mails verwalten wollen.

Kontrollen auf Papier, Freigaben per E-Mail, Logs in verschiedenen Systemen. Diese Mischung macht Finanzprozesse schwer prüfbar und erschwert jede Anpassung von Richtlinien. Die Produktplattform von Thalverimosa setzt an dieser Bruchstelle an. Financial Controls, Segregation of Duties und Audit Trails werden in einem klar strukturierten Modell zusammengeführt, das sich an realen Finanzprozessen orientiert. Architektur, Sicherheitsmodell und Zugriffssteuerung sind darauf ausgelegt, sensible Abläufe abzubilden, ohne den Betrieb zu blockieren. Statt abstrakter Versprechen bietet die Plattform konkrete Mechanismen: modellierbare Kontrollen, nachvollziehbare Workflows, prüfbare Protokolle und Integrationen zu bestehenden Systemen. So entsteht ein Rahmen, in dem Finanz, Audit und IT auf dieselben Daten blicken, auch wenn die Perspektiven unterschiedlich bleiben.

Ein konsistenter Kontrollkern

Kontrollen, Workflows und Audit Trails basieren auf einem einheitlichen Datenmodell, das historische Zustände nachvollziehbar hält.

SoD im Betrieb sichtbar

Rollen, Berechtigungen und Genehmigungswege werden so modelliert, dass Segregation of Duties im Alltag überprüfbar bleibt.

Weniger Brüche im Prozess

Integrationen zu ERP, Buchhaltung und Workflow-Tools reduzieren Medienbrüche und halten Nachweise an einem Ort zusammen.

Prüfpfade ohne Umwege

Dashboards und Audit Trails liefern eine belastbare Grundlage für Revision und Abschlussprüfungen, ohne starre Vorgaben zu machen.

Beschriebene Effekte der Software sind Beispiele und hängen von Ausgangslage, Implementierung und Nutzung ab. Results may vary.

Kernmodule für durchgängig nachvollziehbare Financial Controls

Jedes Modul lässt sich separat einführen, entfaltet jedoch besondere Wirkung, wenn Kontrolldesign, Ausführung, Genehmigungen und Monitoring auf derselben Datengrundlage aufbauen.

Modul für Kontrolldesign und Kontrollbibliothek

Die Plattform führt Kontrollen in einer strukturierten Bibliothek zusammen, die Ziel, Beschreibung, Verantwortliche, Frequenz und zugehörige Prozesse abbildet. Jede Kontrolle wird als eigenständiges Objekt behandelt, nicht als Zeile in einer Tabelle. Historische Versionen bleiben nachvollziehbar, inklusive Änderungen an Text, Parametern oder Zuständigkeiten. So entsteht ein prüfbarer Verlauf der Kontrolldefinitionen, der externe und interne Prüfungen unterstützt. Verknüpfungen zu Richtlinien, Prozessdiagrammen und Systemen sorgen dafür, dass Kontrollen im Gesamtkontext der Finanzprozesse verstanden werden können.

Klare Struktur je Kontrolle
Versionierung von Anpassungen
Verknüpfung zu Prozessen
Zugeordnete Verantwortlichkeiten

Modul für Kontrollexekution und Workflows

Aus Beschreibungen müssen Abläufe werden. Das Workflow-Modul übersetzt Kontrolldefinitionen in konkrete Schritte mit Fälligkeiten, Eskalationen und Erinnerungen. Jeder Ausführungslauf erzeugt einen eigenen Datensatz, in dem Bearbeiter, Zeitpunkte und Nachweise festgehalten werden. So wird sichtbar, ob Kontrollen rechtzeitig, verspätet oder gar nicht durchgeführt wurden. Das Modul unterstützt unterschiedliche Prozessvarianten, ohne dass die Logik der Kontrolle verloren geht. Abhängigkeiten zwischen Kontrollen lassen sich abbilden, etwa wenn bestimmte Prüfungen erst nach vorangehenden Freigaben zulässig sind.
Konkrete Schritte je Kontrolle
Fälligkeiten und Eskalationen
Protokolle pro Ausführung
Unterstützung von Varianten

Modul für Genehmigungen und Segregation of Duties

Genehmigungen, Vier-Augen-Prinzip und Vertretungsregeln werden im Modul für Freigaben und SoD-Prüfung zusammengeführt. Rollen, Berechtigungen und Genehmigungspfade lassen sich so modellieren, dass Segregation of Duties im Alltag sichtbar wird. Potenzielle Konflikte werden identifiziert und können mit kompensierenden Kontrollen oder befristeten Ausnahmen versehen werden. Jede Freigabe erzeugt einen Eintrag im Audit Trail, inklusive Kontextinformationen und Kommentaren. So lassen sich Entscheidungen später nachvollziehen, ohne E-Mail-Verläufe durchsuchen zu müssen.
Transparente Genehmigungswege
Unterstützung von SoD-Regeln
Dokumentation von Ausnahmen
Audit Trails zu Entscheidungen

Modul für Monitoring, Audit Trails und Hinweise

Kontrollen entfalten erst Wirkung, wenn Nachweise strukturiert vorliegen und Abweichungen sichtbar sind. Das Monitoring-Modul bündelt Statusinformationen zu ausgeführten, offenen und überfälligen Kontrollen. Dashboards zeigen, wo Nachweise fehlen, wo SoD-Konflikte ungelöst bleiben und wo sich Kontrolldesigns häufen, die seit längerer Zeit nicht mehr überprüft wurden. Filter ermöglichen gezielte Auswertungen nach Gesellschaft, Prozess, Zeitraum oder Verantwortlichen. Das Modul liefert damit eine faktische Grundlage für Reviews, ohne bestimmte Entscheidungen vorzugeben.
Status aller Kontrollen sichtbar
Hinweise auf fehlende Nachweise
Überblick zu SoD-Konflikten
Historische Entwicklung erkennbar

Integrationen und Datenflüsse

ERP Systeme

Buchhaltung

Zahlungsverkehr

Workflow Tools

Datenplattformen

Identity Systeme

Nutzung im Alltag

Von der ersten Kontrolldefinition bis zur dokumentierten Abweichung begleitet die Plattform Finanz- und Auditteams im täglichen Umgang mit internen Kontrollen.

Kontrollen definieren und präzisieren

Zu Beginn legen Finanz- oder Controllingteams Kontrollen in der Bibliothek an oder übernehmen bestehende Beschreibungen aus Richtlinien und Tabellen. Ziel, Umfang, Frequenz und Zuständigkeiten werden präzisiert und mit Prozessen verknüpft. Parallel definiert das Team, welche Nachweise erforderlich sind und wie Segregation-of-Duties-Anforderungen berücksichtigt werden sollen. Die Plattform hält jede Version dieser Definitionen fest und macht sichtbar, wann welche Formulierung galt. So entsteht ein belastbares Fundament, bevor erste Workflows live gehen.

Architektur und Sicherheitsmodell der Plattform

Mehrere Systeme, mehrere Rollen, mehrere Kontrollschichten. Finanzkontrollen geraten schnell an Grenzen, wenn Architektur, Berechtigungen und Nachweise nicht in einem konsistenten Modell zusammenlaufen. Die Plattform von Thalverimosa setzt daher auf eine klare Trennung von Datenhaltung, Geschäftslogik und Zugriffsschicht. Kontrollen, Workflows, Berechtigungen und Audit Trails werden in einem strukturierten Datenmodell geführt, das historische Zustände nachvollziehbar macht. Die Sicherheitsarchitektur kombiniert rollenbasierte Zugriffskonzepte mit Protokollierung jeder relevanten Änderung. Zugriffe auf sensible Funktionen, etwa Anpassungen an Kontrollen oder Segregation-of-Duties-Regeln, werden besonders fein gesteuert. Technische Maßnahmen wie verschlüsselte Übertragung, zeitgemäße Authentifizierungsverfahren und isolierte Mandantenbereiche werden mit organisatorischen Prozessen ergänzt. Das Ergebnis ist kein Versprechen auf perfekte Sicherheit, sondern ein Rahmen, der Risiken sichtbar macht und kontrollierbar hält. Zugriffsebenen für Finanz, Audit und IT lassen sich trennen, während gemeinsame Sichten auf Kontrollen und Abweichungen bestehen bleiben. Die Architektur unterstützt damit Prüfpfade, die auch Jahre später noch nachvollziehbar sind, ohne auf manuelle Rekonstruktion angewiesen zu sein.

In klaren Schritten zur passenden Produktdemo

1

Ausgangslage strukturiert erfassen

Zu Beginn steht die nüchterne Bestandsaufnahme. Erfasst werden bestehende Finanzprozesse, Kontrolllisten, SoD Matrizen und eingesetzte Systeme, ohne sofort eine Umstellung zu erzwingen. Ziel ist ein klares Bild der heutigen Situation: Wo liegen Kontrollen, wie werden sie dokumentiert, welche Audit Trails existieren bereits und welche Lücken sind bekannt. Dieses Gespräch schafft die Grundlage, um im nächsten Schritt zu entscheiden, welche Bereiche in der Plattform abgebildet werden sollen und in welchem Tempo eine Einführung sinnvoll erscheint.

2

Zielbild für Kontrollen und Integrationen definieren

Auf Basis der Bestandsaufnahme wird ein Zielbild für den Einsatz der Plattform entwickelt. Im Fokus stehen die Rolle der Kontrollbibliothek, der Umfang der Workflows, das gewünschte Niveau an Segregation-of-Duties-Unterstützung und die Anforderungen an Audit Trails. Gleichzeitig werden Integrationspunkte zu ERP, Buchhaltung und bestehenden Workflow Tools identifiziert. So entsteht ein pragmatischer Plan, der Finanz, Audit und IT einbezieht und klar benennt, welche Kontrollen zuerst migriert, ergänzt oder neu aufgesetzt werden sollen.

3

Pilotierung mit realen Finanzprozessen durchführen

Im nächsten Schritt werden Kontrollen, Genehmigungswege und Rollenmodelle in der Plattform konfiguriert. Pilotbereiche testen, wie sich alltägliche Abläufe wie Rechnungsfreigaben, Zahlungen oder Journaleinbuchungen mit den neuen Workflows anfühlen. Erkenntnisse aus diesen Pilotphasen fließen direkt in Anpassungen ein, bevor weitere Gesellschaften oder Prozesse folgen. Die Konfiguration wird dokumentiert, inklusive Begründungen für Ausnahmen oder Sonderfälle, damit spätere Prüfungen die getroffenen Entscheidungen nachvollziehen können.

4

Schrittweise Skalierung und Review etablieren

Nach erfolgreicher Pilotierung folgt die schrittweise Ausweitung auf zusätzliche Prozesse und Einheiten. Dashboards und Audit Trails liefern Hinweise darauf, wo Kontrollen stabil laufen und wo Nachsteuerung nötig ist. Finanz- und Revisionsteams entwickeln gemeinsam Routinen für Reviews, etwa zur Aktualität von Kontrollen, zur Behandlung von SoD-Konflikten oder zur Pflege von Berechtigungen. Die Plattform wird damit zu einem dauerhaften Werkzeug, nicht zu einem einmaligen Projektartefakt.

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